Führungszeiten:
Höhlensaison von April/Mai - Oktober (nächster Saisonstart: 1. Mai 2025)
NUR nach TELEFONISCHER VORANMELDUNG (Tel. +436644853420)
Führungsdauer:
ca. 2 Stunden
Tour-Daten:
- 900 m Führungsweglänge
- 135 m Höhendifferenz (zum Vergleich: Der Wiener Stephansdom hat 136 m Höhe)
- 470 Stufen (Naturstufen, Betonstufen, Eisentreppen)
- Befestigte Serpentinenwege, geschottert, betoniert, aus Naturfels und Tropfstein
- Durchgehend Handläufe bzw. Stahlseile
Voraussetzungen:
- TELEFONISCHE VORANMELDUNG (Tel. +436644853420)
- Ab 10 bezahlten Eintritten finden Führungen statt.
Weniger als 10 Personen schließen sich anderen Gruppen an oder buchen die Führung gegen Aufpreis (Aufzahlung von EUR 25,- pro fehlender Person auf die Mindestgruppengröße von 10 Personen).
- Kinder: Mindestalter 8 Jahre
- Fitness: Allgemeine körperliche und geistige Gesundheit (vgl. Führungsdauer & Tour-Daten) unbeeinträchtigt durch Alkohol/Drogen
- Schuhe: Gute rutschfeste Schuhe (z.B. Turnschuhe, Wanderschuhe, Halbschuhe mit rutschfestem Profil)
- Gewand: Warme Kleidung empfohlen, abgestimmt auf +5° C Höhlentemperatur (bei Bedarf gibt es einige Jacken und Schuhe vor Ort zum kostenlosen Ausborgen)
- Zusätzliche Empfehlung: robuste, warme Handschuhe und eine Haube/Kappe (bei Bedarf gibt es einige Arbeitshandschuhe ebenfalls vor Ort zum kostenlosen Ausborgen)
Wir gehen - aus Gründen der Sicherheit und des Höhlenschutzes - in die Höhle OHNE:
Taschen, Rucksäcke, Schirme, Stöcke, Handys, Kameras, etc. - und natürlich auch ohne Haustiere.
Ausnahmen: Taschen zur Verwahrung von benötigten Medikamenten u. medizinischem Zubehör
Fotografieren & Filmen:
Aus Sicherheitsgründen fotografieren & filmen wir NICHT in der Höhle, um unabgelenkt und ohne Ausrutscher die Führung genießen zu können. Fotos vor dem Höhlenportal sind natürlich möglich.
Eintrittspreis:
Erwachsene: EUR 25,- pro Person
Kinder/Jugendliche: EUR 20,-- pro Person
Bezahlung in bar vor Ort
Ermäßigung mit Familienpass:
minus EUR 5,-- pro Familienpass, wenn zumindest 1 Kind mitgeht
Ermäßigung bei Gruppenbuchungen (Vereine etc.):
EUR 22,-- pro Person: ab 25 gemeinsam gebuchten und bezahlten Eintritten
EUR 18,-- pro Person: für Schulklassen (Schüler, Lehrer, Begleitpersonen) und ähnliche Minderjährigen-Gruppen (z.B. Pfadfinder, Jungschar, Ferienlager)
Öffentliche Verkehrsmittel:
Die Tropfsteinhöhle Katerloch liegt leider nicht direkt an den Routen der Öffis. Mit Zug oder Bus kommt man schon einmal gut nach Weiz, der Bezirkshauptstadt. Von hier sind es dann noch 10km mit dem Taxi bis zur Höhle.
Tipp: Bei rechtzeitiger Reservierung ist das "Sammeltaxi Oststeiermark SAM" eine günstige Alternative zu den fehlenden Öffis.
Da ja alle Höhlenbesucher vorher anrufen, um sich zur Führung anzumelden, ist es gut möglich, dass man mit anderen mitfahren kann. Vor allem bei der Heimfahrt von der Höhle zurück nach Weiz funktioniert das meist sehr gut, da der Großteil der Besucher über Weiz fährt. Man merkt gleich, bei uns läuft alles noch sehr familiär ab 😊.
Beschreibung des Führungswegs:
Durch ein imposantes Höhlenportal gelangt man in die nach innen abfallende Eingangshalle mit mächtigen bemoosten und von Algen überwucherten Sintersäulen. Die größte Säule ist 22 m hoch und hat einen Umfang von 46 m. Von der "Auslughalle" fällt der Blick in den 45 m tiefen Abgrund des "Marteldomes".
Eine der größten Hallen ist die 120 m lange, 85 m breite und 20 m hohe "Fantasiehalle". Hier befindet sich ein wahrer Urwald von rund 4.000 Tropfsteingroßstrukturen mit besoners ausdrucksvollen Figuren: Man findet feine Kalkkorallen, hauchdünne, weiße und farbige Vorhänge, glasklare Kristalle und funkelnde Kristallsäulen. Zahlreiche Knochenfunde von Höhlenbären vervollständigen das Bild einer von Menschen unberührten Vorzeit. Heute ist die ganze Höhle durch ein ausgeklügeltes System von Serpentinenwegen, Treppen und Stufen bequem erreichbar.
Von der "Fantasiehalle" aus erreicht man die weiteren großen Entdeckungen des Forscherehepaares Hermann und Regina Hofer aus dem Jahre 1955:
Das "Zauberreich" und das "Seeparadies", deren formenreiche, bizarre Vielfalt verbal kaum zu beschreiben ist. An der tiefstliegenden Stelle wachsen aus der türkis-grün schillernden Wasserfläche einer Höhlenseelandschaft alabasterweiße Stalagmiten und Sinterinseln empor, umrahmt von prunkvollen Uferwänden. Wie von einem Drehbuch höherer Ordnung erschaffen, vollendet sich hier die Schönheit der tropfsteinreichsten Schauhöhle Österreichs.